Informationen zum Berufsorientierungsprogramm BvBO 2.0

Herbert-Hoover-Schule

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Herbert-Hoover-Schule
Hauptgebäude
Schulform Integrierte Sekundarschule
Schulnummer 01K06
Gründung 1956
Adresse

Pankstraße 18-19
13357 Berlin

Ort Berlin-Gesundbrunnen
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 32′ 48″ N, 13° 22′ 27″ OKoordinaten: 52° 32′ 48″ N, 13° 22′ 27″ O
Träger Land Berlin
Schüler 453 (2017/2018)[1]
Lehrkräfte 53 + 3 Referendare (2016/2017)[1]
Leitung Jane Natz
Website www.hhs-berlin.de

Die Herbert-Hoover-Schule ist eine Integrierte Sekundarschule in Berlin-Gesundbrunnen. Sie wurde 2006 mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. Im Schuljahr 2017/2018 besuchen 453 Schülerinnen und Schüler die Schule, von denen 82,1 % mehrsprachig sind.[2] Die Schule gehörte 2017 zu den meist nachgefragtesten Oberschulen in Berlin.[3]

Geschichte

Am 1. April 1882 wurde das städtische Progymnasium in der Pankstr. 7/8 gegründet. 1887 erhielt das Progymnasium den Namen Lessing-Gymnasium. Dort wurde 1925 ein Zweig der Realschule gegründet. Trotz Beschädigungen blieben die Gebäude in der Pankstraße im Zweiten Weltkrieg mit Ausnahme der Sporthalle von der Zerstörung verschont. Dennoch wurde die Lessing-Oberschule 1945 an den gegenwärtigen Standort in der Schöningstraße verlegt. In die baufälligen Häuser der Pankstraße 18–19 zogen zunächst die 2. Mädchen-Mittelschule und wenig später die ersten drei Klassen einer Realschule ein. Diese erhielt am 6. Februar 1956 in Anwesenheit des Sohnes von Herbert C. Hoover den Namen Herbert-Hoover-Oberschule. 2010 wurde die Schule in eine Integrierte Sekundarschule umgewandelt.

Konzept

Duales Lernen ab 7. Klasse: Zusammenarbeit mit verschiedenen Fächern, schwerpunktmäßig jedoch im Fach Wirtschaft Arbeit Technik, in Projektwochen und Praktika. Die Schule nimmt am Berliner Programm zur vertieften Berufsorientierung (BvBO) teil und bietet ihren Schülerinnen und Schülern eine Unterstützung bei der Berufsorientierung und Berufswahlentscheidung.

Gebundene Ganztagsschule: Der Schulalltag wird nach dem Prinzip der Rhythmisierung organisiert. Neben dem Unterricht gibt es auch Raum für Erholung und Entspannung.

Nationalpreis

Die Herbert-Hoover-Schule wurde für die von Schülern, Lehrern und Eltern eigenständig getroffene Entscheidung, auf dem Schulhof und in der ganzen Schule nur noch Deutsch als Umgangssprache zu erlauben, 2006 mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet.[4] Der Türkische Bund Berlin-Brandenburg (TBB) übte dagegen Kritik und forderte die Abschaffung der Regelung.[5]

Weblinks

 Commons: Herbert-Hoover-Schule – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Schulverzeichnis. In: berlin.de. 18. Januar 2017, abgerufen am 10. Februar 2018.
  2. Nichtdeutsche Herkunftssprache 2017/18. In: berlin.de. 18. Januar 2017, abgerufen am 10. Februar 2018.
  3. Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen 1.055 Plätze sind noch frei! 28. Februar 2017, abgerufen am 3. Februar 2018.
  4. Susanne Vieth-Entus: Seit alle Deutsch sprechen, gibt es weniger Konflikte. In: Der Tagesspiegel. von 28. Juni 2006.
  5. Regina Mönch: Pausenhof-Sprache: Man sprach Deutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Oktober 2016.

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