Informationen zum Berufsorientierungsprogramm BvBO 2.0

Recht auf Selbstauskunft

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

In Deutschland ist ein Recht auf Selbstauskunft (auch Recht auf Eigenauskunft genannt) gesetzlich verankert.

Hintergrund

Das Recht auf Selbstauskunft leitet sich aus dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung her. Dieses Grundrecht beinhaltet unter anderem das Recht, darüber informiert zu werden, welche personenbezogenen Daten jemand anderes über einen selber gespeichert hat. Dabei ist das Recht auf Selbstauskunft aus tatsächlichen Gründen meist die Voraussetzung für die Geltendmachung weiterer Ansprüche (Sperren, Löschen bzw. Berichtigen der gespeicherten Daten).

Selbstauskünfte können mündlich, schriftlich in freier Form oder anhand eines Fragebogens erfolgen.

Gesetzliche Regelung

Das Recht ist in den §§ 34 und 57 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) festgelegt.

Aufsichtsbehörde

§ 14 Absatz 1 BDSG
„Die oder der Bundesbeauftragte hat neben den in der Verordnung (EU) 2016/679 genannten Aufgaben die Aufgaben,
1. die Anwendung dieses Gesetzes und sonstiger Vorschriften über den Datenschutz, einschließlich der zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 erlassenen Rechtsvorschriften, zu überwachen und durchzusetzen, …“

Weblinks

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!